Fish Fische gehören ins Wasser

Fish ist eine abfällige Bezeichnung für einen Pokerspieler, der negativ durch seine Spielweise auffällt. Fische haben in der Regel wenig Fachwissen, sind oft Neulinge im Poker und gehen nicht sehr strategisch vor in ihrer Spielweise. Oft überschätzen sie sich und bleiben mit schlechten Blättern viel zu lange im Spiel, teilweise aus Unwissen, teilweise aus Dummheit. Daher ist die Bezeichnung Fish auch ein Schimpfwort, mit dem diese Spieler belegt werden, da sie die anderen Spieler am Tisch meist nur aufhalten und die gesamte Runde unnötig in die Länge ziehen. Auf der anderen Seite sorgen Fische am Tisch für regelmäßige Einnahmen, da du diese mit deinem Fachwissen leicht besiegen kannst. Beim Multitabling bist du zum Beispiel gezielt auf der Suche nach Tischen mit Fischen und erleichterst dann diese um ihre Chips. Damit du selbst nicht als Fisch giltst, solltest du dir die Profi-Ratgeber unseres Portals aufmerksam durchlesen und dir dieses Wissen aneignen. Das erspart dir das Zahlen von Lehrgeld und dass dich andere Spieler als Fisch in seinen Notizen markiert. Speziell Multitabling-Profis setzen sich dann gezielt an die Tische, an denen von ihnen erkannte Fische Platz nehmen. Mach diesen das Leben nicht zu leicht, indem du ohne Fachwissen und Taktik spielst.

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Einen Fish erkennen

Es existiert keine fixe Definition für den Poker-Fish. Je mehr der folgenden Merkmale auf das Spielverhalten zutreffen, desto wahrscheinlicher zählt dein Gegenüber zu den Anfängern:

  • Ein Fish geht 60% und mehr seiner Hände bis zum Flop oder weiter mit.
  • Ein Fish zeigt beim Showdown wiederholt schlechte Hände. Er kann davor einfach nicht folden.
  • Er versucht krampfhaft zu bluffen und verliert in kurzer Zeit sein komplettes Geld.
  • Ein Fish wettet „under the gun“ öfter mit hohen Beträgen.
  • Er macht komische Bemerkungen im Chat.
  • Ein Fish zeigt bei Gewinn der Hand ständig seine Karten, die meistens sehr schlecht sind.

Das Problem mit den Fischen

Einen erfahrenen Spieler treiben die Fische gern in den Wahnsinn. Sie agieren nicht wie gewohnt und ihr Wettverhalten widerspricht jeder Logik. Ein Fish kennt keine Pot Odds, er spielt nur nach Gefühl. Auf dem Showdown zeigt er gern miserable Hände. Weshalb du ihn nur schwer einschätzen kannst.

Im Kasino musst du alle Analysen im Kopf abspeichern. Online kannst du Notizen zu jedem Spieler abspeichern. Markiere dir, wenn die Software es zulässt, diesen Spieler farblich. Vielleicht ein Hellblau, um den Fisch in seinem Wasser zu verdeutlichen.

Nun versuchst du auch hier seine Spielweise zu verstehen. Denn ein Fish bedeutet, dass du hier viel Geld holen kannst. Jeder von ihnen verhält sich etwas anderes. Manche wollen einfach nur günstig den Flop sehen, am besten immer. Dann bezeichnet man ihn als Limper. Andere gehen jeden Betrag bis zum Showdown mit (Calling Station).

Und dann gibt es noch die ganz verrückten Maniacs, deren Einsätze sehr hoch liegen. Ein Call kommt für sie nicht in Frage, sie wollen die Action bestimmen. Was ein Anzeichen für einen Anfänger oder aber einen sehr dominanten Spieler ist. So ein Maniac sucht sich nämlich gern tighte Tische. Wenn die anderen Spieler kaum Wetten, reißt er das Ruder an sich.

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