In the Money Nur die Besten gewinnen!

Der Begriff „In The Money“ kann ins Deutsche mit „Im Geld“ übersetzt werden. In den einschlägigen Pokerforen findet sich häufig die Abkürzung „ITM“. Dabei wird jener Moment umschrieben, wenn sich der Spieler in die Gewinnriege hochgespielt hat. Gerade bei langwierigeren Turnieren werden nur für die ersten zehn, manchmal sogar für die erste 100 Plätze Gewinne ausgezahlt. Die Runde in der der 101 oder 11 Spieler aussteigt wird bei einigen Turnieren „Hand for Hand“ gespielt.

In dem Moment, wo dieser Spieler ausgeschieden ist, befinden sich alle weiteren Teilnehmer „In The Money“. Von nun an bekommt jeder Teilnehmer einen Preis und geht nicht mehr mit leeren Händen aus dem Turnier. Nur weil sich der Spieler „In The Money“ befindet, heißt das natürlich nicht, dass er einen Preis in Höhe seines Spieleinsatzes erhält. Der Break Even Point ist erst erreicht, wenn alle Buy Ins, Rebuys , Add Ins und so weiter ausgeglichen sind. Dies ist in der Regel erst in den höheren Platzierungen der Fall.

Daher ist es zwar für die Spielerpsychologie durchaus von Vorteil, wenn sich der Spieler „ITM“ befindet, doch wirklich lukrativ ist dieser Punkt noch nicht. Auch auf dem siebten Platz kann er sich noch im Minus befinden.

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In The Money – Wie geht es nun weiter?

Nachdem der Bubble Boy gefunden und aus dem Turnier entfernt wurde, läuft es etwas entspannter zu. Es kommt aber auf deine aktuelle Chipsituation an.

Als Shortstack hast du es gerade so ins Preisgeld geschafft. Nun möchtest du noch ein paar Ränge erklimmen, wenngleich dein baldiges Ausscheiden sehr wahrscheinlich ist. Mit sehr wenigen Chips vor dir braucht es Action oder die Blinds haben dich bald völlig getilgt. Ein Ass auf der Hand und eine späte Position wären ideal. Doch manchmal musst du den All In auch mit einem schlechteren Blatt wagen. Warte wenigstens den Dealer-Button ab, wenn sich bis dahin keine Monsterhand ergeben haben sollte. Dann gehst du All-In wenn vor dir nur einer oder niemand gecalled hat. Klappt es mit der Verdopplung deiner Chips, so spricht die Pokerwelt vom erfolgreichen Double Up.

Als Big Stack oder gar Chipleader am Tisch kannst du „In The Money“ gut Druck ausüben. Dafür suchst du gezielt nach Shortstacks denen bald die Chips ausgehen. Entweder bleiben sie konservativ und folden oder du nimmst ihnen den Rest mit einem Mal ab. Dabei ist die Chance zu gewinnen fast egal. Theoretisch kann jedes Paar Hole Cards gewinnen. Du rechtfertigst dies mit den wenigen Chips welche riskiert werden müssen. Denn im Gegensatz zum Shortstack besitzt du ein Vielfaches davon, doch für ihn bedeutet es den All In.

Und die große Mehrheit die sich jetzt „In The Money“ befindet liegt irgendwo in der goldenen Mitte. All Ins gilt es zu vermeiden, wenn du gerade dazu zählen solltest. Nutze die Ruhe vor dem Sturm zur Erholung und analysiere derweilen deine Gegenspieler. Du musst jetzt nichts groß riskieren, solltest aber auch keine gute Chance verstreichen lassen.

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