Limit Sicherheit geht vor!

Grundsätzlich werden Pokerspiele in Limit und No-Limit-Spiele unterschieden. Beide bringen gewisse Eigenheiten mit sich, bei denen jeder Spieler entscheiden muss, was ihm lieber ist. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass nicht nur der Blind als minimaler Einsatz, sondern auch der maximale Einsatz pro Runde als Limit festgelegt wird. In der Regel bedeutet das, dass jeder Spieler maximal die Höhe des Pots setzen darf. Doch gibt es durch die Pokeranbieter individuelle Abwandlungen. Dadurch kann bereits im Vorfeld kalkuliert werden, wie lange unter welchen Bedingungen im Spiel geblieben werden kann und sich frühzeitig darauf einstellen, wann ein Rebuy erforderlich wird.

Wird ein Pokerspiel ohne Limit gespielt, kann das Spiel schneller vorbei sein, als derjenige gucken kann. Nervosität, Spielerfahrung und ein analytisches Denkvermögen bestimmen den Verlauf des Spiels. Anfänger können mit dieser Spieltaktik leicht überfordert sein, weshalb sich für sie zunächst die Pokerspiele mit Limit empfehlen. Bei einem Spiel ohne Limit neigt der Spieler zu unvernünftigen Aktionen. Da können sogar selbst gesetzte Einsatzlimits außer Kraft gesetzt werden, nur um in der nächsten Runde wiederum alles zu verlieren. Beim Online Poker bieten die meisten Anbieter die Möglichkeit, sich selbst Einzahlungs-, Umsatz- oder Verlustlimits als zusätzliche Sicherheit zu setzen.

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Das richtige Limit wählen

Unabhängig davon ob du No Limit, Fixed Limit oder Pot Limit spielst: Dein Bankroll Management muss stimmen. Anfängern und Rookies wird dazu geraten höchstens 1% mit an einen Cashgame-Tisch oder Turnier mitzunehmen.

Die ganz alte Schule spricht vom 300-fachen des Big Blinds, was an Geld in deiner Bankroll liegen sollte. Wenn du also bspw. $1/$2 als Limit spielen möchtest, benötigst du wenigstens $600 an Guthaben. Denn schließlich nimmst du ein Vielfaches davon mit an den Tisch. Der einberechnete Puffer schützt dich zwar nicht vor Bad Beats, aber du kannst sie ohne größeren Schaden überleben.

Hier und da wirst du immer Lehrgeld bezahlen müssen. Um aber langfristig liquide zu sein, sollte sich das Limit an deiner Bankroll ausrichten. Andernfalls wirst du schneller Geld abheben bzw. neu einzahlen müssen als gedacht.

Aus diesem Grund sollten Einsteiger in den Microlimits beginnen. Es mag albern klingen um ein und zwei Cent zu spielen, aber es ist genau richtig. Wer noch nie Online Poker gespielt hat, sondern nur in Home Games oder dem Kasino, der wird vom rasanten Tempo überrascht. An den Tischen werden 60, 80 oder auch locker 100 Hände die Stunde gespielt.

Das Limit $0,01/$0,02 bedeutet fast nichts und dennoch pokerst du unter realen Bedingungen, weil Echtgeld zum Einsatz kommt. Hiermit haben fast alle großen Pokerprofis begonnen, warum nicht also auch du?

Ja, schnell im Limit aufzusteigen und endlich „richtig Geld gewinnen“ zu können, das reizt schon. Doch erfolgreiche Pokerspieler berichten dir alle dasselbe. Nur wer seine Emotionen im Griff hat und die nötigen Skills besitzt, kann langfristig gewinnen.

Parallel zum langsamen Limit-Aufstieg über Monate hinweg, wirst du dich in die verschiedenen Strategien einlesen und sie ausprobieren. Begriffe wie Slow Play, Check Raise, Float und Bluff sollten dir bestens bekannt sein, bevor du dich in die mittleren Limits wagst.

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