Pocket Pair Eine gute Grundlage!

Das Pocket Pair wird einzig und allein aus den Hole Cards gebildet. Es wird bei Spielbeginn ausgegeben. Dabei ist es völlig gleichgültig, aus welchen Farben es besteht, welche Höhe es hat, was auf dem Board liegt oder was die anderen Mitspieler auf den Händen halten. Dieses Pocket Pair ist auch unter der Bezeichnung Wired Pair zu finden. Ein nachträglich gebildetes Paar ist kein Pocket Pair.

Das Pocket Pair kann unter Umständen schon allein zum Sieg verhelfen. Allerdings gibt es zwischen dem Paar und dem Royal Flush noch sieben weitere Blätter in verschiedensten Variationen, die einen Sieg ausmachen können. So kann mit einem Pocket Pair Ass zwar kein Ass Vierling mehr gebildet werden, doch selbst ein Zweier Vierling wird höher bewertet als ein Paar Ass.

Ein Pocket Pair lässt sich zu verschiedenen Blättern ausbauen. Es kann noch zu einem Doppelpaar, einem Drilling, einem Full House oder einem Vierling ausgebaut werden. Lediglich die Varianten des Flush und Straight können mit einem Paar nicht mehr geholt werden. Hältst du ein Paar in den Händen solltest du auf keinen Fall folden, sondern die Runde zu Ende spielen. Es besteht immer die Möglichkeit noch ein besseres Blatt zu bekommen oder den Pot zu gewinnen.

Poker Asse

Der richtige Umgang mit dem Pocket Pair

Die Schönheit in dieser Starthand liegt darin, dass dein Gegner sie am wenigsten vermuten wird. Doch wie gehst du mit ihr richtig um?

AA und KK sollten preflop stets aggressiv gespielt werden. Du möchtest niemanden mit Suited Connectors oder kleineren Paaren haben, welcher günstig den Flop sieht. Nur um dann zwei Paare oder eine Straße zu treffen. Solche Monsterhände musst du entsprechend stark verteidigen. Dadurch sollten die meisten Spieler folden. Auf dem Flop bewertest du die Situation dann neu (falls ihr nicht gleich All In gegangen seid).

Bei QQ, JJ und TT neigen Anfänger dazu sie zu überschätzen. Allein schon wegen den möglichen Overpairs auf dem Flop, rechtfertigen sie keinen All In preflop. Verteidigen solltest du diese Pocket Pairs aber schon. Ein Raise würden wir mit ihnen nur bei loosen Spielern machen. Auf dem Flop ist es wichtig, dass du mit ihnen das Overpair behältst oder idealer Weise den Drilling getroffen hast.

Alle kleineren Pocket Pairs sind nicht schlecht, aber deutlich schwieriger zu spielen. Viele Pokerrunden gehen ohne Paar bis zum Showdown durch. Aber hierbei ist es stets schwer die Situation richtig einzuschätzen. Perfekt wäre es, wenn viele Spieler preflop mitgehen, sodass sich deine Pot Odds verbessern. Während alle anderen meist hohe Starthände nutzen, bist du der Underdog. In der Hoffnung einen Drilling, das Full House oder eine niedrige Straße zu treffen. Damit lässt sich dann viel Geld gewinnen.

Jetzt den besten Online Poker Anbieter finden