Rake Der Anteil des Pokeranbieters!

Natürlich möchten die Pokeranbieter in Casinos oder auch im Internet nach Möglichkeit reichlich mitverdienen. Daher gibt es den sogenannten Rake oder auch Chop. Dabei handelt es sich um den Anteil im Pot, der an den Veranstalter abgeführt wird. Die genauen Regelungen sind dabei von Veranstalter zu Veranstalter unterschiedlich. Im Groben lassen sich vier verschiedene Rakearten unterscheiden.

Beim Dealt Rake wird der Anteil auf alle teilnehmenden Spieler gleichmäßig verteilt. Der „Simple Contributed“ wird gleichmäßig unter den Spielern aufgeteilt, die auch Geld in den Pot investiert haben. Beim Weighted Contributed wird auch die Menge des investierten Geldes bei der Aufteilung des Rakes berücksichtigt. Beim Actual Rake wird nur der Gewinner der Hand zur Kasse gebeten.

Die Pokeranbieter arbeiten mit den unterschiedlichsten Limitierungen. Entweder ist nur ein bestimmter Prozentsatz abzuführen, bis ein bestimmter Pot erreicht ist, oder der Rake an sich hat ein maximales Limit. Auch kann ein Mindestbetrag an Rakes von jedem Spieler gefordert werden. Diese Regelungen gibt es bei allen Pokeranbietern. Allerdings ist gerade für schwächere Hobbyspieler von Interesse, wie die Verteilung des Rake funktioniert. Wenn sie sich ohnehin keine Chancen auf den Pot erhoffen, sollten sie Pokeranbieter bevorzugt wählen, die mit der Rakeart Actual Rake arbeiten.

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Rake = Cashback beim Online Poker

Es mag sein, dass du in der Spielbank für dein Rake einen Vorteil erhältst. Das trifft auf so manche Stammspieler zu, welche immer wieder dasselbe Casino besuchen.

Online ist dein Rake aber umso wertvoller. Dort führen die Anbieter ein sogenanntes Loyalty-Programm. Jedes davon sieht etwas anders aus, aber es geht immer darum eine Art Cashback zu generieren. Wer viel spielt, der generiert mehr Rake. Dieses wandelt der Pokeranbieter in Punkte um. Diese lassen sich gegen Bargeld, Turniertickets und Franchise-Produkte eintauschen. Manchmal erlauben dir eine große Menge von Punkten sogar an Live Events teilzunehmen.

Du bekommst also einen Teil der gezahlten Gebühr zurück. Weshalb es auch als Rakeback bezeichnet wird. Hierbei ist ein Vergleich der Programmbedingungen interessant. Je höher der Prozentsatz vom Rakeback, desto mehr lohnt es sich dort für Grinder und Highroller zu spielen.

Trotzdem solltest du das Rakeback nur als zusätzlichen Verdienst für viele Spielstunden betrachten. Es wäre fatal nur deshalb zu wetten, weil du das Rakeback steigern möchtest. Den Großteil deiner Gewinne fährst du weiterhin mit einer guten Spielweise und lehrreichen Analysen ein.

Wie das Rakeback verwenden?

Für die meisten Spieler ist es das Bargeld. Womit die Bankroll schneller anwächst und ein Aufstieg im Limit früher möglich wird.

Wer dagegen gern an Turnieren teilnimmt, tauscht sein Rakeback in Tickets um. Zwar ist die Chance auf den Sieg geringer, aber der Zeiteinsatz wird womöglich mit einem hohen Preisgeld belohnt.

Ebenso ist es möglich einen neuen Pokerbonus zu erhalten. Dessen Umtauschrate in Bargeld liegt meist etwas höher. Weil der Anbieter davon ausgeht, dass nicht jeder Spieler diesen vollständig freispielen wird. Außerdem produzierst du auf dem Weg dorthin weiteres Rake. Für Vielspieler (Grinder) ist der extra Bonus sehr lukrativ.

Die Umwandlung in Form von Kleidung, Mützen und Accessoires ist dagegen reine Geschmackssache. Du wirst den Aufdruck des Pokeranbieters tragen. Womöglich bedeutet dir dies etwas. Wir würden das Rake bzw. Rakeback lieber in die ersten drei Möglichkeiten investieren.

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