Shorthanded Pokern mit 3-6 Spielern!

Im Poker gilt es zu unterscheiden hinsichtlich der Art des Spiels und der Turniere sowie der Anzahl der Teilnehmer. Es gibt drei verschiedene Klassifizierungen: Heads-Up, Shorthanded und Full Ring. Beim Heads-Up handelt es sich nur um ein Pokerspiel mit zwei Spielern. Diese Variante ist sehr kopflastig, da sich die beiden Spieler vor allem auf die psychologischen Feinheiten konzentrieren müssen.

Von einer Shorthanded-Runde ist die Rede, wenn zwischen drei und sechs Personen an einer Runde teilnehmen. Hier kommen alle Wesenszüge eines Pokerspiels zum Tragen. Es können alle Typen an Spielern vertreten sein, die das Spiel in ihre eigene Richtung beeinflussen. Hier werden relativ viele Hände gespielt. Der Pot Odds, also die Kosten-Nutzen-Rechnung kann sehr stark variieren. Diese Form ist bei Profis sehr beliebt. Denn sie können sich auf die Pokerstrategie konzentrieren und gleichzeitig seine Mitspieler lesen und versuchen zu beeinflussen. Hier wird ein Profi-Spieler schnell zu einem Shark, der versucht die anderen Fische auszunehmen.

Ab einer Runde von sieben Spielern wird von einem Full Ring gesprochen. Diese Form findest du bei vielen großen Pokerturnieren. Hier werden relativ wenige Hände gespielt, bis sich der Full Ring zu einem Shorthanded ausgedünnt hat. Die Spielweise in einem Full Ring ist eher aggressiv.

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Shorthanded ist nichts für Anfänger

Sehr beliebt sind Tische mit maximal sechs Spielern deshalb, weil sich das Tempo stark erhöht. Bei zehn Spielern ist davon auszugehen, dass mindestens einer die Zeit zu sehr ausreizt. Shorthanded-Tische sind für Fortgeschrittene lukrativer, wenn sie damit richtig umzugehen wissen.

Shorthanded-Tische bietet die Chance zu mehr Händen pro Stunde. Für gewöhnlich kannst du von 80 bis 100 Händen ausgehen. Gern auch mehr, wenn zwischendurch mal nur drei Spieler am Tisch sitzen. Was zugleich eine Gefahr verdeutlicht. Shorthanded-Spiele können sich schnell in ein Heads Up verwandeln. Plötzlich ist dort nur noch ein Gegner und dieser muss bedient werden. Extrem kritisch, falls du parallel dazu noch weitere Pokertische offen hast.

Beim Shorthanded bist du gezwungen mehr Hände und aggressiver zu spielen. Andernfalls dominieren dich die Mitspieler. Extrem tight zu sein und sich nur auf 20 bis 30 Prozent der guten Hände zu konzentrieren, lässt dich schnell Geld verlieren. Zumal die Blinds auch sehr schnell wandern. Ob sechs oder zehn Spieler am virtuellen Filz sitzen, lassen dich die Zwangseinsätze sehr deutlich spüren. Auch deshalb musst du mehr wetten als üblich.

Was schlussendlich den Aspekt der Tischauswahl in den Fokus rückt. Deine Gegner sollten sich genau anders herum verhalten wie du. Wenn dein Spielstil also gern loose-aggressiv ist, brauchst du einen Tisch der im Durchschnitt nur kleine Pots erzielt. Weil sehr oft der Fold-Button aktiviert wird, spielt ihr aber reichlich Hände pro Stunde. An solchen Tischen kannst du leichter die Blinds und so manchen Pot durch Bluffen stehlen.

Als tight-aggressive Spieler musst du hingegen die Maniacs herausfiltern und sie für dich wetten lassen. Dabei müssen Slowplay und Check-Raises aber die schnell wiederkehrenden Blinds ausgleichen können.

Viele Aspekte spielen beim Shorthanded eine wesentliche Rolle. Die meisten Spieler schaffen den Schritt vom Full Ring zum Shorthanded-Tisch deshalb nicht.

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