Showdown Das Ende naht!

Auch Nicht-Pokerspieler können mit dem Begriff „Showdown“ etwas anfangen. Es beschreibt die letzten Moment vor dem großen Finale – im Film, Theater, aber auch im Poker. Als Showdown wird hier die letzte Runde vor dem Offenlegen der Karten bezeichnet. Dabei kann es sich um ein Heads-Up handeln oder um die letzte Runde aufgrund von All-Ins der Mitspieler. Am Ende des Showdowns steht der Sieger der Spielrunde fest.

Dabei gibt es unterschiedliche Regelungen, wie sich ein Spieler nach einem Showdown zu verhalten hat. Jedes Spiel und dann wiederum jeder Pokeranbieter haben unterschiedliche Regelungen zu diesem Thema. Während des Showdowns kann am Spielverlauf nichts mehr geändert werden. Alle Karten sind verteilt und es geht einzig und allein um das Annehmen der gemachten Wetten.

Wer den Pot gewinnt, wie der Pot aufgeteilt wird und was für ein Rake für die Spieler fällig wird, kann erst im Finale geklärt werden. Wie bereits erwähnt, kann der Showdown bereits relativ früh kommen. Wenn alle Mitglieder aufgrund ihres niedrigen Stack vorzeitig All-In gehen müssen, wird das Spiel für beendet erklärt. Je nachdem um welches Pokerspiel es sich handelt, werden noch die restlichen Gemeinschaftskarten geteilt und der Sieger wird ermittelt. Der Showdown kann theoretisch noch vor dem Flop stattfinden.

Poker Karten und Pokerchips

Poker-Showdown im anderen Sinne

Meist bezeichnet der Showdown beim Poker das Offenlegen der Karten nachdem alle Wettrunden beendet sind. Beim Texas Holdem also nach den vier Einsätzen Preflop, Flop, Turn und River. Bis zum Showdown in diesem Sinne solltest du nur mitgehen, wenn es deine Hand auch tatsächlich erlaubt.

Bluffs finden Preflop und auf dem Flop statt bzw. funktionieren dort am besten. Auf Turn und River fühlen sich die meisten Spieler „committed“ und wollen nun deine Hand sehen. Dieses Gefühl verpflichtet zu sein kostet viel Geld, ist aber allgegenwärtig (selbst wenn manchmal nur die kleinste Chance besteht).

Manche Spieler wollen mit dir bis zum Showdown gehen, um mehr über deinen Spielstil zu erfahren. Wenn du bis dato noch nie eine Hand gezeigt hast, bleibst du schwierig einzuschätzen. Mit dem Showdown lernen die Spieler kennen, welche Karten du bis hierhin mitnimmst.

Sehr tighte Spieler zeigen dementsprechend nur starke Karten und Kombinationen. Maniacs bluffen bis zur letzten Sekunde und fliegen so manches Mal auf. In langen Sessions kannst du dies für dich ausnutzen. Wenn es sich anbietet, dann gehe mit einer schwachen Hand mit und riskiere den Showdown. Du verlierst nicht viel Geld, aber deine Mitspieler halten dich nun für loose. In Wirklichkeit pokerst du für gewöhnlich aber nur mit starken Händen.

Du stellst ihnen sozusagen eine Falle und nutzt dafür die umgekehrte Psychologie.

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