Straddle Erhöhe die Einsätze!

Der Straddle ist eine Methode, um die Einsätze in einem Spiel zu erhöhen. Das bringt einmal einen größeren Pot und auch mehr Explosivität in die Runde. Dabei hat in jeder Runde ein anderer Spieler die Möglichkeit zu straddlen und ist direkt vom Blind abhängig. Während der Small und Big Blind zwingend erbracht werden müssen, ist der Straddle ein völlig freiwilliges Unterfangen, welches nicht bei allen Teilnehmern besonders beliebt ist.

Wenn die nächste Runde beginnt, müssen zunächst der Small und Big Blind gezahlt werden. Bevor die Karten geteilt werden, hat der Spieler links vom Big Blind die Berechtigung zu straddlen. Der Straddle muss dabei mindestens den doppelten Betrag des Big Blinds betragen. Der Straddle gilt jedoch nicht als Bet oder Raise. Die anderen Spieler müssen nun diesen Betrag zahlen, um callen zu können. Die Runde endet erst beim Straddle. Dadurch hat er genügend Zeit, um sich ein Bild seiner Mitspieler zu machen. Am Ende hat er dann das Recht, noch einmal zu raisen.

Der Nutzen des Straddles ist dabei nicht so groß, dass man nicht darauf verzichten könnte. Vielen Spielern geht es bei dem Gebrauch des Straddles auch eher darum, ihre Mitspieler zu Reizen und aus der Reserve zu locken.

Poker Chips

Wie läuft der Straddle genau ab?

In fast allen Fällen verzichten Pokerformate auf den Straddle. Doch wenn du einmal in so einer Runde sitzen solltest, wo dieser erlaubt es, solltest du ihn auch einzusetzen wissen:

  1. Der Straddle-Einsatz erfolgt von einem Spieler bevor er seine Hand gesehen hat. Dafür muss er diese extra Wette dem Dealer ankündigen.
  2. Nun legt er mindestens zwei Big Blinds.
  3. Andere können angleichen oder ihre Hand folden.
  4. Wieder beim Straddle-Leger angekommen, darf dieser noch einmal über seine Wette entscheiden. Entweder checkt er nur oder erhöht wiederum.

Auf diese Weise verschiebt sich die Position vom Big Blind, also jener Person die zuletzt auf dem Preflop eine Aktion tätigen darf.

Re-Straddle: Wenn diese Option vereinbart wurde, kann der Spieler links vom Straddle einen Re-Straddle wetten. Dafür muss er das Doppelte vom ursprünglichen Straddle legen. Wenn andere Spieler den Flop sehen möchten, müssen sie ebenfalls den Re-Straddle zahlen. Was das limpen zum Flop umso teurer macht.

Generell gibt es diverse Straddle-Varianten. Deren genauer Ablauf sollte vor dem Beginn des Pokerspiels festgelegt werden. Andernfalls kann es zu Missverständnissen am Tisch kommen, was den Spielspaß hemmt.

Beim Online Poker findest du nur sehr selten die Chance für den Straddle. Diese Option behalten sich meist nur Profis vor.

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