Poker-Regeln für Anfänger: Das musst du wissen

Es handelt sich um eines der faszinierendsten Kartenspiele von allen. Doch die Poker-Regeln für Anfänger gestalten sich sehr komplex. Da gibt es die Reihenfolge der Hände und am Tisch zu beachten. Wann darf gewettet werden und wie verhält es sich mit dem Pot? Hinzu kommen Begriffe wie Call, Fold oder Raise. Ein wenig Englischkenntnisse verlangt man auch von den Spielern.

Dieser Ratgeber ist für alle Anfänger gedacht, welche die Poker-Regeln vom All In bis zum Flush beherrschen wollen. Möglichst einfach und strukturiert erklärt, um die Pokergrundregeln in kürzester Zeit verinnerlichen zu können.

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Poker-Regeln für Anfänger: Die Reihenfolge der Hände

Beginnen wollen wir mit den Kombinationen, welche sich beim Poker ergeben können. Sofern am Ende die besten fünf Karten des Spielers entscheiden, gilt diese Rangfolge:

Bezeichnung Erklärung
Royal Flush Besteht aus einer Straße von 10 bis Ass, welche alle dasselbe Zeichen zeigen.
Straight Flush Fünf zusammenhängende Karten von einem Zeichen.
Four of a Kind (Vierling) Vier gleiche Symbole, bspw. AAAA.
Full House Ein Paar, plus einen Drilling.
Flush Fünf Karten desselben Zeichens, bspw. Kreuz.
Straight (Straße) Fünf aufeinander folgende Kartensymbole. (2,3,4,5,6 etc.)
Three of a Kind (Drilling) Drei gleiche Symbole, bspw. QQQ.
Zwei Paare Zwei Paare mit unterschiedlichen Symbolen.
Ein Paar Zwei gleiche Symbole.
Höchste Karte Kein Paar oder besser. Hier entscheidet die höchste Karte.

Diese Poker-Grundregeln  zur Hand-Reihenfolge bestehen für Texas Holdem und weitere Varianten. In manchen Abwandlungen bewertet der Dealer beim Showdown auch mehr oder weniger Karten.

Wenn zwei Spieler bis zum River (fünfte Karte auf dem Tisch) ihre Einsätze fortsetzen, kommt es zu einer Gegenüberstellung. Ausgewertet werden die Hände vom Dealer, welcher einen Gewinner festlegt. Die Poker-Regeln für Karten geben hierbei die Richtung vor. Jener mit der stärkeren Hand erhält den Pot. Besitzen beide Spieler dasselbe Blatt, so kommt es zur Teilung der gewetteten Beträge.

Ausnahme: Innerhalb einer jeden Hand variiert deren Wertigkeit. Angenommen beide Spieler besitzen einen Flush. Dann gewinnt derjenige, dessen höchste Karte alle anderen überwiegt. Somit ist das Ass bei einem Flush immer am besten.

Es ist wichtig sich diese Reihenfolge der Hände fest zu kennen. Andernfalls blamiert man sich am Casino-Tisch und bei Freunden.

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Poker-Regeln Deutsch: Die Positionen am Tisch

Genauso essentiell ist es zu wissen, wie die Poker-Regeln-Reihenfolge beim Spielen abläuft. Angenommen wir sitzen an einem Tisch mit zehn Personen und es wird Texas Holdem gespielt. Dann gibt es den Dealer, einen Small Blind und den Big Blind.

Dealer: Er gibt die Karten aus. Im Online Poker Vergleich sehen die Spieler nur ein „D“ für Dealer, während die Kartenausgabe automatisch durch die Software erfolgt.

Big Blind: Er sitzt zwei Positionen links vom Dealer und muss das festgelegte Limit als Einsatz platzieren.

Small Blind: Er sitzt eine Position links vom Dealer und legt den halben Einsatz des Big Blinds.

Es gilt deshalb die zwei gezwungenen Einsätze zu platzieren, damit überhaupt Geld im Spiel ist. Steigen alle Spieler vor dem Big Blind aus, so erhält dieser wenigstens das Geld vom Small Blind. Nach jeder Runde verschieben sich diese drei Posten um einen Platz nach links. Dadurch muss jeder einmal die Blinds zahlen.

Poker-Regeln Karten: So läuft eine Spielrunde ab

Wer darf zuerst wetten? Nachdem der Dealer die Karten ausgeteilt hat, beginnt der Spieler links vom Dealer eine Entscheidung zu treffen. Er kann mitgehen (Call) und gleicht seinen Einsatz dem des Big Blinds an. Ihm steht es aber auch eine Erhöhung (Raise) oder das Abwerfen (Fold) seiner Karten zu. Auf diese Weise reagieren alle Spieler im Uhrzeigersinn, bis auch der Big Blind entschieden hat. Damit ist diese Setzrunde, „Preflop“ genannt, beendet.

Es folgt nun der „Flop“, bei dem der Dealer drei Karten austeilt. Diese werden als Gemeinschaftskarten bezeichnet, weil sie jeder für seine Hand nutzen kann. Wir erinnern uns: Am Ende wird die bestmögliche Hand aus fünf der sieben zur Verfügung stehenden Karten gebildet (2 auf der Hand, 5 auf dem Tisch).

Die Wetten beginnen erneut, dieses Mal allerdings beim Small Blind. Auch in den zwei nachfolgenden Setzrunden entscheidet er zuerst. Die Ausnahme mit dem Spieler links vom Big Blind gilt also nur auf dem Preflop!

Turn: Nachdem alle verbliebenen Spieler zum zweiten Mal ihre Wetten platziert haben, legt der Dealer die vierte Karte aus. Es beginnt die dritte Setzrunde.

River: Vom Dealer gibt es nun die fünfte und somit letzte Gemeinschaftskarte. Ein letztes Mal dürfen die Spieler wetten.

Wichtig: Ein Spieler darf zu jeder Zeit seine Hand niederlegen. Damit ist er zwar nicht mehr „in der Hand“ und seine bisherigen Einsätze gelten als verloren, aber er muss keine weiteren Chips bezahlen. Poker-Anfänger sollten nur wirklich vielversprechende Hände fortsetzen.

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Welche Poker-Regeln für Anfänger sind beim Texas Holdem wichtig zu wissen?

Auf jeden Fall jene, welche das Wetten und die Ausschüttungen vom Pot betreffen. Die wesentlichen Aspekte sind:

  • Bevor der Dealer die nächste Karte/n austeilt, müssen alle Spieler ihre Einsätze angeglichen haben.
  • Legen die Spieler aufgrund einer Erhöhung des Gegners ihre Hand nieder, so gewinnt dieser unverzüglich und erhält den Pot. Dies kann zu jedem Zeitpunkt in einer Runde geschehen.
  • Zeigen zwei Spieler beim Showdown dieselbe Handstärke, so ist der Pot durch zu je einer Hälfte auszuzahlen. Bei drei gewinnenden Spielern erhält jeder ein Drittel vom Pot usw.
  • Wenn ein Spieler All In geht (alle seine Chips sind gesetzt), wird ein zweiter Pot eröffnet. Der Spieler ohne weitere Chips kann ein Vielfaches seiner Chips gewinnen, welches anhand der mitgehenden Spieler errechnet wird. Gewinnt er, so gibt es für ihn nur den sogenannten „Side-Pot“. Er enthält das genannte Vielfache.

Insbesondere wegen der letzten Poker-Grundregel, sollte ein professioneller Dealer die Verteilung des Pots übernehmen. Es steckt nämlich eine ganz schöne Rechenarbeit dahinter, wenn Side-Pots eröffnet werden müssen.

Poker All In Regeln: Was geschieht nun?

Der Ablauf für die Poker All In Regeln sieht wie folgt aus:

  1. Ein Spieler ruft „All In“ und schiebt seine gesamten Chips in Richtung des Dealers.
  2. Seine Gegner können nun entscheiden mitzugehen oder ihre Hände abzulegen.
  3. Geht einer von ihnen mit, werden die Karten auf der Hand sofort aufgedeckt. Sollten mehrere Spieler den Call wagen, gilt dies nicht, falls diese noch weitere Chips für die folgenden Setzrunden besitzen!
  4. Der Dealer legt ansonsten zügig alle restlichen Gemeinschaftskarten auf den Tisch und wertet die Hände der Spieler aus.
  5. Anschließend kommt es zu einer Verteilung der Einsätze. Was wegen der eben erwähnten Side-Pots, die oft entstehen, keine leichte Aufgabe darstellt.

Wenn ein Spieler All In geht und alle seine Chips verliert, ist das Turnier für ihn beendet. Außer er darf sich erneut einkaufen (durch Re-Buy oder Add-On). Beim klassischen Cashgame steht es dem Spieler frei, jederzeit neues Geld an den Tisch mitzunehmen. Allerdings nur in Höhe des festgesetzten Limits.

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Poker-Regeln Straße

Während Hände wie Paar, zwei Paare oder Drilling selbsterklärend sind, fällt dies bei der Straße schon etwas schwerer. Wichtig zu wissen ist:

  • Eine Straße muss aus fünf aufeinander folgenden Kartenwerten bestehen. Welche Farbe oder Zeichen diese besitzen, ist nicht relevant.
  • Die Poker-Regeln für die Straße besagen, dass diese mit der Kombination A, 2, 3, 4, 5 am wenigsten wert ist.
  • Hingegen gilt die beste Variante als 10, J, Q, K, A. Somit kann das Ass die höchste Karte, aber auch die niedrigste bilden.
  • Es gewinnt immer die höhere Straße und sei es nur wegen einer Karte an Unterschied.

Poker-Regeln Flush

Über der Straße stehen noch einige andere Kombinationen. Die Poker-Regeln für den Flush sind:

  • Er muss aus fünf Karten desselben Zeichens gebildet werden (Kreuz, Herz, Pik, Karo).
  • Allein fünf rote oder schwarze Karten genügen nicht, das Zeichen auf ihnen ist entscheidend.
  • Besitzen zwei Spieler einen Flush, so gewinnt jener mit der höchsten Karte. Das Ass besitzt im Flush demnach die beste Wertigkeit.

Sowohl Straße als auch Flush sind relativ selten anzutreffen. Weshalb sie von den meisten Poker-Anfängern gar nicht berücksichtig werden, ob sie denn ihre Gegner halten könnten. Dies gilt es als Vorteil auszunutzen, um die Fische in eine Falle laufen zu lassen.

Poker-Grundregeln: Checken & Free Card

Auf dem Preflop müssen die mitgehenden Spieler mindestens den Big Blind bezahlen. In den darauf folgenden Setzrunden ist dies nicht zwingend der Fall. Wenn ein Spieler nichts wetten und die Reaktionen seiner Gegner abwarten möchte, dann „checkt“ er einfach. Durch das Aussprechen vom „Check“ ist dieser fertig mit seinem Zug. Der nächste Spieler darf entscheiden. Wenn auf Flop oder Turn alle Spieler checken, gibt es eine sogenannte Free Card. Niemand hat für diese Karte etwas bezahlen müssen. Deshalb ist sie umsonst bzw „free“.

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Poker spielen: Warum Online Poker besser ist

Wer nach unserem Artikel mit dem Poker spielen beginnen möchte, dem möchten wir die Online-Räume ans Herz legen. Sie bieten allerlei Vorteile, welche gegenüber der Spielbank oder einer Runde unter Freunden bestehen:

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  • An den virtuellen Tischen ist immer etwas los. Zum Teil sind tausende von Spielern gleichzeitig online. Somit findet sich ein Tisch mit gewünschtem Limit binnen weniger Momente.
  • Im Vergleich zur Spielbank, muss der Spieler online keinen Eintritt bezahlen. Auch die Trinkgelder an Dealer und Kellner entfallen.
  • Es herrscht zudem keinerlei Kleiderordnung. Niemand sieht, wenn man mit Jogginghose und T-Shirt auf der Couch sitzt und Poker spielt.

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Fazit zu Poker-Regeln für Anfänger: Es gibt viel zu lernen

Wo finde ich Poker-Regeln für Anfänger auf Deutsch? Wir haben sie bis hierhin beschrieben. So einfach und leicht verständlich wie möglich. Den Rest wird die Praxis zeigen.

Wer sich noch nie mit den Poker-Regeln für Anfänger beschäftigt hat, dem stehen einige lehrreiche Stunden bevor. Wir möchten noch einmal zusammenfassen, mit welchen Kernaspekten sich ein Beginner zuerst befassen sollte:

  • Die Reihenfolge der Hände
  • Die Positionen am Tisch
  • So läuft eine Spielrunde ab
  • So wird beim Texas Holdem gewettet
  • Wie funktioniert der All-In?

Damit besitzt der Spieler ein fundiertes Wissen, auf dem er dann strategisch aufbauen kann. Denn hiermit endet das Lernen der Poker-Regeln noch lange nicht. Um das beliebte Kartenspiel gibt es viele Konzepte, Statistiken und Berechnungen. Ein wenig mathematisches Grundverständnis ist nicht verkehrt, wenn man dauerhaft Gewinne erzielen möchte. Mit steigenden Limits passt sich auch das Niveau der Gegner an. Nicht umsonst sprechen viele Profis davon, dass sie ein Leben lang ihr Pokerspiel verbessern werden.

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