Wie spielst du vor dem Flop?

Beim Poker ist vor allem die Strategie entscheidend. Das richtige (Fingerspitzen) Gefühl entscheidet neben einem passablen Blatt darüber, wer letztendlich den Pott für sich beansprucht. Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen machen gerade hier häufig Fehler; lassen sich von Emotionen leiten. Egal, ob mit einer Online Poker App oder über den PC gespielt wird – Emotionen sind ein schlechter Spielpartner. Entscheidend beim Poker ist der Flop. Wie reagierst du richtig vor dem Flop? Wie wirkst du einem Call entgegen? Hier gibt es nützliche Tipps, um den Flop richtig auszunutzen und nicht das gesamte Pokerspiel zu selbigem werden zu lassen.

Flop-Strategien in der Übersicht:
  • Stärke der eigenen Hand bestimmen

  • Tightes Spiel setzt sich durch

  • Gekonnt raisen & gegen den Raise spielen

  • Nicht zu viel Callen

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Wie spielst du als Anfänger vor dem Flop?

Neulinge im Bereich des Pokers sollten sich zunächst ein passendes Portal, wie zum Beispiel PokerStars oder PartyPoker suchen. Zusammen mit der passenden Strategie kann es dann mit den ersten Gewinnen klappen. Gerade für Anfänger ist es wichtig, wenn sie vor dem Flop nicht die passende Strategie anwenden. Bereits wenige Sekunden vor dem Umdrehen der ersten Karten entscheidet sich, ob die Partie unvermittelt vorbei ist oder ob weiter gepokert werden kann. Aufgrund der Vielzahl der Einflussfaktoren ist es gerade für Anfänger nicht einfach, die perfekte Strategie vor dem Flop zu spielen. Entscheidend dafür sind unter anderem folgende Optionen:

Spielposition vor Flop

Jeder Spieler sollte seine eigene Hand zunächst bewerten. Dabei ist nicht nur die Qualität des Blattes, sondern gleichfalls die Positionierung entscheidend.

Wie spielst Du vor dem Flop?

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Frühere Position

Bei der Pre-Flop Entscheidung sind die ersten 3 Spieler linksseitig der Blinds wichtig. Als Richtlinie können sich Anfänger merken, dass sie egal auf welcher Position, ihre besten Hände spiele. Profis nennen das „tighten“. Sind die Spieler in keiner guten Position, sollten möglichst wenig Hände gespielt werden. Manchmal sind Spiele nötig, die rein spekulativ sind, um die möglichen Hände des Gegners ausmachen zu können. Erschwert wird dieses spekulative Spiel zusätzlich, wenn die eigene Hand nur Mittelmaß ist. Aus diesem Grund sollten die Spieler selbst ihr Risiko minimieren und nur mit der besten Hand spielen.

Was sind gute Hände?

Zu den guten Händen zählen:

  • Paare
  • König und Königinnen
  • Ass und Joker
  • Ass und König
  • Ass und Königin

 Mittlere Position

Zur mittleren Position gehören die Spieler, die sich linksseitig der „Early“ befinden. Hier müssen die Spieler oftmals ein Risiko eingehen, selbst wenn nicht immer eine gute Hand dabei ist. Dennoch haben sie eine vergleichsweise gute Ausgangslage, gegenüber Spielern der früheren Position. Hier sind mehrere Hände spielbar.

Late Position

Auf dieser Position wird es richtig lukrativ. Vor allem für professionelle Pokerspieler bedeutet dies, dass sie hier im höheren Gewinnbereich liegen können. Es ist statistisch erwiesen, dass das Gros der Gewinne beim Poker auf der Late Position generiert wird.  Die Late Position ist vorteilhaft, denn an dieser Stelle haben die Spieler bereits zahlreiche Informationen über komplette Hände der Mitspieler sammeln können. Dies kann ein entscheidender Vorteil bei der Spielgestaltung sein. Die eigene Hand ist so im Vergleich zu den Mitspielern besser zu bewerten.

Wie wird mit den Positionen gespielt?

Poker ohne Download wird ebenso gern gespielt wie über die App. Entscheidend für Gewinne oder Verluste sind das Blatt und die passende Strategie.

Zugrunde für die Ausführungen liegen folgende Kartenangaben:

AA KK AKs – A

AK QQ TT JJ – B

99 AQ AJs 88 AQs – C

ATs AJ 55 66 77 KQs – D

KJs 33 22 44 KQ QJs AT – E

*s = Karten der gleichen Farbe

Spielzug Frühe Position Mittlere Position Late Position
Eröffnung A B C  A B C D A B C D E
Raise callen B B C und ggf.  TT, JJ
Raise reraisen A A / AK QQ AK, QQ / A

Hat der Spieler vor der eigenen Position gesetzt, sollte die eigene Hand nur mit B oder A erhöht werden. Hast du selbst diese Hand nicht, solltest du aussteigen. Wenn du allerdings in den Blinds bist, sollte die Hand gespielt werden:

Spielzug Frühe Position Mittlere Position Late Position
Raise A  A B A B C
Call B C C D D E

Welche Hände sind gut zu spielen?

Vor allem für Anfänger ist es oftmals noch schwierig, die eigene Hand richtig einschätzen zu können. Das ist allerdings eine maßgebliche Voraussetzung, um erfolgreich beim Pokerspiel zu sein. Welche Hände besonders gewinnversprechend sind, wird hier gezeigt.

A-J, A-K, K-Q, A-Q: hohe Hände

Wer solch ein Blatt hat, sollte raisen. Wird der Flop damit ausgenutzt, können die hohen Hände einen Push geben. Der Gewinn des Pots ist mit dieser Hand-Kombination nicht unwahrscheinlich.

Q-Q, A-A, 10-10, K-K: Große Paarungen

Bei diesen Paarungen sind selbst Anfänger nahezu auf der sicheren Seite. Liegt solch ein Blatt auf der Hand, ist das Raisen geradezu Pflicht. Wird mit diesen Paaren ein Flop getroffen, kann der Jackpot geknackt werden. Kombiniert mit einem Dreier ist der Mega Jackpot nicht mehr unwahrscheinlich.

Mit der richtigen Strategie Turniere gewinnen

Bei Pokerstars gibt es wechselnde Turniere; darunter einige für geübte Anfänger

Q-Js, 10-9s, 9-9 bis zu 2-2, 8-9s, A-Xs: gute spekulative Hände

Diese Kombinationen der soliden, aber dennoch spekulativen Hände werden als Flush bezeichnet.  Mit ihnen lassen sich, wenn der Flop getroffen wird, ebenfalls Pokerpötte knacken. Auch, wenn es sich um keinen lukrativen Flop handelt, können die Flushes dennoch profitabel werden. Die Spieler können alternativ limpen und dennoch den billigen Flop ausnutzen.

Q-J, 5-6s, 7-6s, 10-9s, K-Xs: weniger gute, spekulative Hände

Die schwachen spekulativen Hände sind, wie ihr Name schon sagt, meist ungeeignet, um sie zu spielen. Vor allem nach dem Flop ist es schwer, sie gewinnbringend einzusetzen. Zwar bringen sie oft eine gute Hand, aber meist reicht diese nicht als führende Position am Tisch. Dennoch können sich die Spieler die schwachen spekulativen Hände zu Nutze machen. Zu späterer Zeit können sie limpen. Allerdings sollten die schwachen Hände nicht als Pre-Flop von der mittleren oder early Position ausgespielt werden.

Beim Spiel vor dem Flop sind die Hände entscheidend. Strategien gibt es für hohe Hände, spekulative Hände und große Paarungen. Anfänger können unter Berücksichtigung der jeweiligen Strategien erfolgreich spielen.

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Tipps für Anfänger: Wie wird ein Raise gespielt?

  • Sind die Spieler in der früheren Position und sind nur Paare vorhanden, ist ein Raise sinnvoll. Damit wird der Pot im Spiel erhöht. Zu den guten Karten zählen beispielsweise K-Q, A-K, A-Q und A-J.
  • Hat der vorherige Spieler geraist, sollte die eigene Hand tight gespielt werden. Normalerweise erhöht ein Spieler nur dann, wenn das eigene Blatt gut ist. Die eigene Hand muss besser sein, um zu callen. Um das Risiko zu minimieren, sollte das eigene Spiel nach dem Raise des Gegners daher tighter ausfallen.
  • Keinen Raise gegen eine Hand spielen, die bereits dominierend ist. Wird beispielsweise bei A-J geraist, kann es zu Verlusten kommen, wenn ein Ass im Deck auftaucht.
  • Gegen einen Raise können vor allem Hände gespielt werden, die kleine Paarungen aufweisen. Treffen sie sogar den Flop, wird es richtig lukrativ. Wenn der Flop mit diesen hochkarätigen Paarungen nicht getroffen wird, sind sie einfach zu folden.

Wie wird gespielt, wenn schon jemand geraist hat?

Seriöse Pokerplattformen bieten Tipps, welche Spiele und Strategien interessant sein können. Entscheidend ist bei allen die Spielidee vor dem Flop.

Gerade beim Raise zur Eröffnung gibt es 2 elementare Prinzipien zu beachten:

  • großer Raise bei einer starken Hand; kleiner Raise bei schwacher Hand
  • Handstärke darf nicht durch den Einsatz verraten werden.
Richtig folden & raisen bei PartyPoker Spielen

Pokern kann mit der richtigen Pre-Flop Strategie erfolgreich werden

Nicht nur Anfänger, sondern auch professionelle Spieler neigen dazu, vor dem Flop einen möglichst hohen Pot anzugreifen. Vor allem bei starken Händen ist das der Fall. Schwache Hände hingegen geben sich oft mit kleineren Gewinnaussichten oder nur dem Blinds-Stehlen zufrieden. Um die Prinzipien während des Spiels zu beachten gibt es verschiedene Möglichkeiten, die gerade den Anfängern den Einstieg in das Pokerspiel erleichtern.

Konstanten Pre-Flop Raise

Hier gilt die Regel 4+1. Soll der Flop erhöht werden, wird unabhängig von der eigenen Hand erhöht. Die Zahl ist mit 4 Blinds und 1 Limper immer gleich. Das hat den Vorteil, dass die Gegenspieler die eigene Hand nicht lesen können. Nachteilig ist hierbei allerdings, dass diese Strategie mittelfristig teuer werden kann.

Hand gibt Raise vor

Hat ein Spieler besonders gute Hände, erhöht er den Einsatz mit 5 Blinds oder mehr. Bei einem Stehl-Versuch gilt hingegen der Minimum-Raise. Durch diese Strategie können die Mitspieler die eigene Hand unkorrekt lesen. Das gilt allerdings nur, wenn die Mitspieler ebenfalls nahezu unerfahren und Poker-Anfänger sind. Profis hingegen können hier mit einer guten Beobachtungsgabe nach kurzer Zeit Rückschlüsse auf die Handstärke ziehen.

Raise nach Zufall

Die Raises nach dem Zufallsprinzip zu streuen, entspricht nicht den sonst so abgeklärten Pokerstrategien. Allerdings ist sie mitunter wirksam, um die Gegner zu verwirren und die Stärke der Pokerhand nicht preiszugeben. Unwillkürlich können die Spieler zum Beispiel bei einer guten Hand den Einsatz der Blinds variieren. Bei den Stehl-Versuchen solltest du nicht nur den Minimum-Raise aufrufen. Ziel dieser, wenn du sie denn so nennen möchtest, Strategie ist, dass die eigene Hand für Gegenspieler unlesbar wird.

Position entscheidet über Raise

Die Position entscheidet maßgeblich über eine Erhöhung. Generell gilt: Je früher die Position, desto höher fällt der Raise aus. Hintergrund ist der, dass die Spieler bei frühen Positionen nur dann erhöhen, wenn sie eine starke Hand haben. Bei hinteren Positionen wird vielmehr das Stehen der Blinds angestrebt.  Verhalten sich die Spieler nun allerdings hingegen dieser Strategie und erhöhen nicht nur bei der frühen, sondern ebenso bei der hinteren Position, können die Mitspieler keine Rückschlüsse auf die Stärke der Hand ziehen.

Wie spielst du, wenn schon ein Call erfolgte?

Anfänger tendieren oftmals dazu, übereifrig vor dem Flop zu callen. Dadurch geben sie nicht nur unvermittelt die Stärke ihrer Hände an Profispieler preis, sondern müssen oftmals auch Verluste hinnehmen. Als bessere und umsichtige Option gelten hier der Fold oder der Raise. Generell gilt, dass die Spieler als Pre-Flop Option nur in Ausnahmefällen einen Raise callen sollten. Die bessere Antwort auf den Raise ist ein Fold oder Re-Raise. Vor allem, wenn die Spieler nach dem Flop keine Position haben, ist das angebracht. Das Verlustrisiko für Anfänger ist sonst deutlich erhöht. Hier sollten die Spieler den Raise nicht callen.

Fazit: Pre-Flop Strategien sind vielfältig

Für das Verhalten beim Pre-Flop gibt es verschiedene Strategien, die sich vor allem Anfänger zu Herzen nehmen sollten. Damit wird es Gegenspielern deutlich schwerer gemacht, eine vermeintlich starke Hand ihres Mitspielers auszumachen. Zudem schützen die Strategien or unnötigen Verlusten oder verhelfen sogar zu lukrativen Pots. Generell gilt, dass die Gegenspieler nie eine Information über die Stärke der eigenen Hand erhalten sollten. Um dies zu verbergen, gibt es verschiedene Optionen. Für das Verhalten bei einem Pre-Flop sind nicht nur die Position, sondern auch die Aktion des vorherigen Spielers entscheidend. Deren Betrachtung entscheidet darüber, ob ein Spieler raisen, handen oder folden sollte. Manchmal ist das Aussteigen die bessere, wenngleich nur eine verlustreiche Alternative.

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